Tolle Leistung

Celine als Praktikantin in der Heimhilfe bei der Mobilisierung

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45 Ferialkräfte unterstützten uns im Sommer.

Wer sich für einen Ferialjob bei der Senioren-Betreuung Feldkirch entscheidet, wird in den Ferien sicher keine Langeweile spüren. Abwechslungsreich und verantwortungsvoll gestalten sich die verschiedenen Tätigkeiten, die auch in diesem Jahr von 45 jungen Menschen in unseren vier Pflegeheimen ausgeübt wurden. Sie brachten ihr Engagement und ihre Fähigkeiten in der Küche und Reinigung, aber auch in der Verwaltung und als Heimhilfe ein. Nicht nur von den Mitarbeitenden werden die jungen Engagierten sehr geschätzt, besonders die Bewohner:innen erfreuen sich immer wieder über ihr Dasein und ihre Unterstützung.

Mehr als nur ein Ferialjob

Wie ist es den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den insgesamt beachtichen 6.000 Stunden gegangen? Welche Erfahrungen durften sie machen? Und was nehmen sie mit für ihre Zukunft? Wir haben uns unter den Ferialkräften umgehört und ein paar interessante Rückmeldungen erhalten. 

Nach einem Ferialjob als Küchenhilfe in einem Lecher Hotel entschied sich Benedikt Schnetzer (15 J.) auch in diesem Jahr für einen Ferialjob in der Küche. Schnell hat er die Vorzüge der Arbeit in unserer Küche zu schätzen gelernt: Der Arbeitsalltag ist weniger stressig, die Arbeitszeiten attraktiv. Zudem durfte Benedikt auch beim Kochen helfen und nicht nur den Abwasch erledigen – „weil das die Köche hier auch mal selbst erledigen“, erzählt er beeindruckt von der flachen Hierarchie. „Das Team ist super nett und ich habe gelernt, mich selbst zu organisieren.“ Den Speisewagen in den Wohnbereich zu fahren, verband Benedikt stets mit ein paar interessanten Gesprächen mit den Bewohnern. Das hat auch seine Neugier auf einen künftigen Ferialjob als Heimhilfe geweckt.

In ihrer Funktion als Reinigungskraft hat Lisa Schwald (15 J.) den Kontakt mit den Bewohner:innen sehr geschätzt. „Ich habe sie überall getroffen – auf dem Gang oder beim Aufräumen und Putzen der Zimmer. Die Bewohner:innen haben mich sehr herzlich aufgenommen und mich auch bald wiedererkannt. Dann haben sie mir von früher erzählt, von ihrem Leben – das fand ich sehr spannend. Besonders mit Heidi hat es sehr viel Spaß gemacht. Die viele Deko in ihrem Zimmer hat mich beeindruckt. Man spürt, dass das ihr Zuhause ist“, erzählt Lisa, die zum ersten Mal einen Ferialjob gemacht hat. Das Reinigen der Toiletten hat sie sich schlimmer vorgestellt: „Wenn man aber jeden Tag putzt, wird nichts so richtig schmutzig“, lacht sie. Die Hilfsbereitschaft, der humorvolle, kollegiale Umgang unter den Mitarbeiter:innen und die tollen Arbeitszeiten haben Lisa Lust auf Mehr gemacht: „Beim nächsten Mal würde ich gerne in die Heimhilfe reinschnuppern.“

Keinen Ferialjob im klassischen Sinn hat Celine Lampert (19 J.) im Haus Nofels absolviert, denn Celine lernt bereits seit drei Semestern an der Schule für Sozialbetreuungsberufe Bregenz. Als Teil der Ausbildung ist sie auch während der Pflichtpraktika bei uns im Einsatz. Der zusätzliche Ferialjob gab ihr die Möglichkeit, ihr Budget etwas aufzubessern. „Während ich im Jahr 2019 in erster Linie einfache Arbeiten zu erledigen hatte, wie das Frühstück für die Bewohner:innen vorbereiten, Geschirr abräumen, Wasser bringen, wurde mir heuer im Jahr 2022 bereits die Pflege von drei bis vier Bewohner:innen übertragen. Dazu gehörte die morgendliche Pflege, die Lagerung und Mobilisation von Bewohner:innen und sowie das herrichten von Medikamenten mit meinen Kolleg:innen. Es freut mich sehr, dass ich von den Kolleg:innen hier die notwendige Stütze beim Lernen bekommen habe. Gleichzeitig schenkten sie mir ihr Vertrauen, sodass ich viele Tätigkeiten selbständig machen durfte. Gewisse Dinge waren anfangs gewöhnungsbedürftig, aber ich bin stolz, dass ich sie in der Zwischenzeit als etwas ganz Normales sehe. Die Lebensgeschichten der älteren Menschen sind sehr beeindruckend und durch das mir entgegengebrachte Vertrauen fühle ich mich manchmal wie eine verwandte Personen“, fasst Celine ihre Erfahrungen zusammen.

 

 

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